10. Folge GEIST UND GEHIRN in Wolfsburg

Zum Jubiläum präsentieren die Veranstalter Stadtbibliothek und International Partnership Initiative dem Wolfsburger Publikum noch einmal ihre Highlights: „The best of Geist und Gehirn 2002 – 2010“. Darunter international bekannte Wissenschaftler wie Quantenphysiker Hans-Peter DÜRR (Träger des alternativen Nobelpreises); Gehirnforscher Gerald HÜTHER (bekannt aus Fernsehdiskussionen und Nachrichtenmagazinen); Eckart VOLAND, (vertritt die Evolutionäre Erkenntnis-theorie in allen Medien); Wirtschaftsphilosoph Walther ZIMMERLI, als eh. Präsident der AutoUni immer noch eng verbunden mit Wolfsburg; Tiefenpsychologe und Musikforscher Jochen HINZ; und nicht zuletzt Markus BRÜDERLIN, Leiter des Wolfsburger Kunstmuseums.

Sie alle diskutieren im Alvar-Aalto-Kulturhaus über das Thema „Friede und Verbundenheit“ auf der Basis folgender Problematik: Wir Menschen sehnen uns nach Frieden, so lange wir zurück denken können. Doch trotz aller Bemühungen sind wir dem Weltfrieden kein Stück näher gekommen. Scheinbar tauchen immer wieder „Sachzwänge“ auf, die aggressive Reaktionen erfordern. Liegt es nicht in unserer Natur, friedfertig zu sein? Wieso ist eigentlich „die Natur“ so grausam? Warum müssen sich Lebewesen gegenseitig fressen, um zu überleben? Können wir unser biologisches Erbe jemals überwinden?

Das Programm ist komplett, auch die Termine stehen schon fest: 4., 11. und 18. Mai, jeweils Mittwochs ab 19 Uhr. „Die Friedensfrage ergab sich als Konsequenz aus den vorangegangenen Veranstaltungen“, erklärt Birgit Sonnek, die für die Konzeption zu-ständig ist. „Nachdem die Quantentheorie gezeigt hat, dass wir alle auf einer geistigen Ebene miteinander verbunden sind, könnte dieses kollektive Über-Bewusstsein neue Wege für ein friedliches Miteinander eröffnen. Im Gefühl der Zugehörigkeit können Kinder die in ihnen angelegten Potenziale entfalten und Haltungen wie Zuversicht, Vertrauen, Achtsamkeit und Friedfertigkeit entwickeln.“

Bereichert werden die Podiumsdiskussionen wieder durch die Kunst: Die Wolfsburger Künstlerin Ruthild TILLMANN hat speziell zum Friedensthema ein Bild aus dem Sand von La Gomera, Tunesien und Deutschland angefertigt, das sie „A-B-C des Friedens“ nennt. Ein grünes Band der Hoffnung geht um die Welt, von dem Strahlen ausgehen, die sich an den Polen verbinden. Die Pastorentochter und eh. Studienrätin ist Trägerin des Bundes-Verdienstkreuzes und arbeitet seit vielen Jahren für den Frieden, deshalb fiel die Wahl für die künstlerische Umsetzung des Themas auf sie.

Im Vorprogramm stimmen Schüler der Musikschule Wolfsburg das Publikum auf die Vorlesungen ein. Näheres unter www.wolfsburg.de/stadtbibliothek

Birgit Sonnek

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