GEIST UND GEHIRN – 4. Mai: Allverbundenheit

Zum Jubiläum ihrer Wissenschaftsreihe GEIST UND GEHIRN präsentieren die Veranstalter Stadtbibliothek und International Partnership Initiative dem Wolfsburger Publikum noch einmal ihre Highlights: „The best of Geist und Gehirn 2002 – 2010“. Schon die Auftaktveranstaltung ist geprägt von zwei überzeugenden Kapazitäten:

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Peter DÜRR, eh. Direktor des Max-Planck-Instituts München und Träger des alternativen Nobelpreises sowie des Friedens-Nobelpreises mit seiner Gruppe Pugwash, und Prof. Dr. Jochen HINZ, TU Braunschweig und Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover.

Am Mittwoch, 4. Mai 2011, sprechen die beiden Wissenschaftler ab 19 Uhr im großen Hörsaal des Aalto-Hauses über das Thema „Allverbundenheit“, das sie aus quantenphysikalischer und tiefenpsychologischer Sicht untersuchen wollen. Eintritt: 8 Euro an der Abendkasse. Die Begrüßung erfolgt durch Bärbel WEIST, Bürgermeisterin der Stadt Wolfsburg. Die anschließende Diskussion moderiert Prof. Dr. Dr. h.c. Peter MEYER-DOHM, Vorstand von I.P.I. Um 19.50 Uhr eröffnet die Gleichstellungsbeauftragte Beate EBELING eine Ausstellung von Sandbildern der Wolfsburger Künstlerin Ruthild TILLMANN zum Thema „Friede und Verbundenheit“.

Der große Quantenphysiker Hans-Peter Dürr arbeitete mit Werner Heisenberg zusammen und besitzt internes Wissen über die berühmte Kopenhagener Gruppe um Albert Einstein und Niels Bohr. Dürr entdeckte, dass die kleinsten Einheiten der Welt nicht materiell oder energetisch sind, sondern aus einer Art geistiger Verbundenheit bestehen. „Alle Lebewesen sind Teile desselben Geistes“, lautet das Fazit seiner Forschungen. „Niemand ist abgetrennt vom Leid der Welt. Wenn Menschen Kriege führen oder Tiere töten, verletzen sie sich auch selbst. Die Verbundenheit ist immer da, auch wenn wir ihre Signale in unserer Körperlichkeit nicht empfangen können.“

Der Tiefenpsychologe und Musikwissenschaftler Jochen Hinz untersucht die Bedingungen des Bewusstseins interdisziplinär und versucht, uraltes Menschheitswissen auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse empirisch zu untermauern. Hinz ergänzt die Postulate der Quantentheorie aus psychologischer Sicht, indem er den „inneren Standpunkt“ einnimmt. „Alle Individuen sind in einer Art Überbewusstsein verbunden“, erklärt er. „Aus dem Zukunftsfeld der Möglichkeiten erhalten wir Neues in Form von Gedanken und Ideen. Sie gerinnen zu Clustern und schließen sich über die Filter unserer Gedächtnisse den Archetypen im Vergangenheitsfeld des kollektiven Unbewussten an.“

Die beiden Experten referieren auch am 14. und 15. Mai in Heidelberg anlässlich des Internationalen Symposiums der Quantica Unternehmensgruppe zum Thema „Evolution – Bewusstsein – Quantenphysik“. Doch vorerst sind sie in Wolfsburg zu Gast, um interessierten Teilnehmern Rede und Antwort zu stehen. Im Schaufenster unter den Arkaden des Aalto-Hauses wird in einer Fotoausstellung ein Überblick über die vergangenen 9 Folgen der Podiumsdiskussionen GEIST UND GEHIRN gewährt.

30. April 2011

Weitere Informationen unter http://www.wolfsburg.de/stadtbibliothek
Birgit Sonnek 26.04.11

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