Medientipp der Woche : Updale, Eleanor: Montmorency. Dieb, Gauner und Gentleman

Updale wuchs im Süden von London auf. Sie studierte Geschichte am St. Anne’s College in Oxford. Sie arbeitete als Nachrichtenproduzentin für Fernsehen und Radio bei der BBC. Sie ist Sachverwalterin für einen Wohltätigkeitsverband, der „Listening Books“ heißt. 2003 gewann sie mit ihrem ersten Roman Montmorency den „Silver Award“ des Nestlé Smarties Book Prize, ein britischer Literaturpreis für Kinderbücher, der seit 1995 vergeben wird. 2004 erhielt sie einen „Blue Peter Book Award“,ein von der BBC vergebener Preis für Kinder- und Jugendliteratur. Das Buch „Montmorency. Dieb,Gauner und Gentleman“ kam 2006 in Deutschland raus.

Der Einbrecher Montmorency sitzt im Gefängnis und spielt das Versuchskaninchen des Dr. Fracett. Dieser hat ihm das Leben gerettet, als Montmorency bei seinem letzten Raubzug geschnappt wurde.
Doch kaum wurde er von seiner Strafe befreit, denkt er sich neue Methoden aus für seine Raubzüge. Er bewegt sich durch das Abwassersystem der Stadt, dann sind die Einbrüche nicht mehr so gefährlich für ihn. Sein Ziel: die Reichen im großen Stil zu bestehlen. Aber es gab eine Kleinigkeit, die er noch klären musste. Wer würde sein Partner werden, der die Drecksarbeit verrichtet, während er in Saus und Braus leben wird?
Da bekam er einen Geistesblitz, dass er einfach selber sein Partner und Diener wird!
So mit begann er ein Doppelleben. Einmal als „Scarper“, der kleine und schmutzige Diener von seiner zweiten Hälfte Montmorency, den wohlhabenden Gentleman mit den guten Manieren.
Bis eines Tages ein alter Knastbruder für Montmorencys Diebstähle gehängt wird – voller Reue will der Meisterdieb seinem Leben einen besseren Sinn geben. Er gewinnt das Vertrauen eines hohen Diplomaten und erhält den Auftrag, als Spion für das Königshaus zu arbeiten …
Jeder der ein guten Kriminalroman liest, sollte sich dieses Vergnügen nicht nehmen lassen und einen Blick in die Welt des Diebes, Gauners und Gentlemans Montmorency oder auch Scarper gönnen.
Dieses Buch hat jede Referenz für ein extravaganten Kriminalroman, der einen in das 19. Jahrhundert wieder zurück versetzt.
Beim Lesen kann es einen so vorkommen, als wäre man selbst Montmorency höchst persönlich.

Anna-Lisa Schulz, Schülerpraktikantin

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