Katja Kuck und Hitomi Littbarski / Ausstellungen im Alvar-Aalto-Kulturhaus

An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf 2 Ausstellungen hinzuweisen, die sich aktuell noch im Alvar-Aalto-Kulturhaus betrachten lassen. Dabei handelt es sich um 2 recht außergewöhnliche Projekte, die wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten wollen.

Beim ersten Betrachten der Fotografien von Katja Kuck reagieren viele zunächst verblüfft. Verständlich, denn die Aufnahmen der Gymnasiallehrerin aus Wolfenbüttel  zeigen nicht etwa Menschen, sondern Schaufensterpuppen – jene menschenähnlichen Figuren, die man in den Auslagen der verschiedensten Geschäfte und Kaufhäuser antrifft.  Das Besondere an ihren Werken:  Es handelt sich keineswegs um gestellte Motive, die Schaufensterpuppen wurden weder speziell hergerichtet noch sonst wie auf die Aufnahmen vorbereitet.

Ganz im Gegenteil –  Katja Kuck sucht gezielt nach Motiven, die exemplarisch für aktuelle modische Strömungen sind. Dabei verzichtet sie auf jegliche Formen nachträglicher Bildbearbeitung – eine konsequente Entscheidung, bedenkt man, dass es der dokumentarische Anspruch ist, der sie antreibt – die Fotografin will mit ihren Werken den jeweiligen Zeitgeist widerspiegeln.

Was dabei herausgekommen ist, kann sich auf jeden Fall sehen lassen! Haben wir ihre Neugier geweckt? Dann fühlen Sie sich eingeladen, einen Blick auf die Ergebnisse dieses außergewöhnlichen Projektes zu werfen; die Bilder liegen – welch Ironie! – in den Schaufenstern des Alvar-Aalto-Kulturhauses aus. Wissenswerte Information am Rande: Sämtliche Fotos lassen sich käuflich erwerben; bei Interesse wenden Sie sich an die Stadtbibliothek.

Um eine Ausstellung der besonderen Art handelt es sich auch bei Hitomi Littbarskis Knetkunstwerken. Die Ehefrau von Pierre Littbarski, dem aktuellen Chefscout des VfL Wolfsburg, modeliert ganze Straßenzüge aus Knete – und das mit einer Kunstfertigkeit und Detailverliebtheit, die ihresgleichen sucht.
Seit Anfang September können ihre liebevoll modelierten Miniaturen  schon in den Vitirinen des Alvar-Aalto-Kulturhauses bewundert werden – und stießen dabei auf soviel positive Resonanz, dass wir uns entschieden haben, die Ausstellung bis Mitte Dezember zu verlängern.

vj

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