Aufgelesen: die Onleihe bekommt Konkurrenz

„Konkurrenz für die Onleihe“, das konnten wir diese Woche im buchreport lesen.  Overdrive kommt aus den USA, gehört zur japanischen Rakuten-Gruppe und ist gerade dabei, sein Angebot auf Deutschland, Österreich und die Schweiz auszuweiten. Hier sind bereits die Hamburger Bücherhallen, die Büchereien Wien und die Pestalozzi-Bibliothek in Zürich die ersten Bibliotheken, über die man die neue Plattform nutzen kann. Und das sind die Fakten:  der internationale Katalog von Overdrive umfasst Titel aus mehr als 5000 Verlagen in über 50 Sprachen, auch 90.000 deutschsprachige E-Books sind darunter.

Overdrive
Overdrive

Der Service von Overdrive wird von rund 34.000 Institutionen weltweit genutzt, deren Nutzer mit E-Books und digitalen Hörbüchern versorgt werden. Mehr als 165 Millionen E-Books, Hörbücher und Streamingvideos sollen das nach Unternehmensangaben 2015 gewesen sein, womit sich der Bibliotheksdienstleister gegenüber 2014 um 20 % gesteigert hat.

Zum Vergleich: In Deutschland ist aktuell die Onleihe (Divibib als Tochter der ekz) Marktführer. Die Onleihe gibt es seit 2007, sie verfügt über 160.000 Titel.

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