Die Roboter sind los!

Nachdem wir euch im März Calliope mini vorgestellt haben, möchten wir heute ein weiteres spannendes Tool zeigen, mit dem Alt und Jung spielerisch die Grundzüge des Codings kennenlernen können: Lego Mindstorms.

Das Medienzentrum besitzt vier Roboter von Lego Mindstorms. Ganz wie man es sonst von Lego gewöhnt ist, lassen sich die Mindstorms selbst auf- und beliebig umbauen und mittels einer grafischen Programmiersoftware ganz einfach programmieren. Sie bieten so unzählige Möglichkeiten. Eine Sortieranlage für verschiedenfarbige Legosteinchen? Eine Alarmanlage? Ein Zauberwürfellösungsroboter? Kein Problem, alles möglich!

Herzstück der Mindstorms ist ein kleiner Computer, auf den das selbstgeschriebene Programm übertragen wird. Bewegen kann sich der Roboter mithilfe von Motoren. Richtig interessant wird es aber vor allem durch den Einsatz verschiedener Sensoren: Ultraschall, Taster, Geräusch- und Licht-/Farbsensor. So kann der Ultraschallsensor beispielsweise Hindernisse erkennen und dadurch ein Ausweichmanöver in Gang setzen, der Taster kann u.a. als Schalter verwendet werden, der Geräuschsensor reagiert auf verschiedene Klänge und kann dadurch z.B. als Lautstärkeanzeige dienen, mithilfe des Farbsensors kann der Roboter verschiedene Farben erkennen und unterscheiden und der Lichtsensor reagiert auf Veränderungen in der Helligkeit. All diese Sensoren können einzeln oder in verschiedenen Kombinationen zum Einsatz kommen, je nachdem was der Roboter „erledigen“ soll.

Damit der Roboter aber etwas „erledigt“, muss er nicht nur richtig aufgebaut, sondern vor allem programmiert werden. Doch keine Angst, Kenntnisse in Programmiersprachen oder Erfahrungen im Coding sind nicht nötig. Auch absolute Anfänger können nach kurzer Übung einen Lego Mindstorms programmieren. Dafür liefert Lego zu den Mindstorms die Software NXT-Programming mit. Die Programmierung erfolgt über eine grafische Programmieroberfläche: einzelne Bausteine, wie beispielsweise für Bewegung, werden auf einer freien Fläche hintereinander abgelegt. Dabei wird auf verständliche und spielerische Weise das Prinzip jeder Programmierung deutlich: was muss der Maschine/ dem Roboter „gesagt“ werden? In welche einzelnen Schritte gliedert sich eine Aufgabe und wie müssen diese logisch verknüpft werden? Auf diese Art und Weise lassen sich einfache, aber auch sehr komplexe Aufgabenstellungen programmieren.

Das sieht dann z.B. so aus:

Mithilfe des Farbsensors Bälle nach Farben sortieren

 

Der Roboter reagiert auf Klatschen (Geräuschsensor) und hält daraufhin an bzw. fährt weiter

 

Und weil Bewegtbilder oft mehr sagen als 1000 Worte, gibt es natürlich auch ein Video:

 

Lust bekommen, die Lego Mindstorms einmal auszuprobieren? Schulen und andere Bildungseinrichtungen können sich die Mindstorms kostenlos im Medienzentrum ausleihen. Hierfür bitte an das Team Medien-/Geräteverleih des Medienzentrums wenden: medienzentrum@stadt.wolfsburg.de, Tel. 05361 7738-53/-44.

Gern können auch Einführungsworkshops angefragt werden, Ansprechpartnerin hierfür ist Frauke Wegner: frauke.wegner@stadt.wolfsburg.de, Tel. 05361 7738-47.

2 Comments

  1. Ich habe meine Masterarbeit über LEGO Mindstorms in der Bildung geschrieben und wie es Technik Wissen mit Kreativität verbindet. Jeder kennt LEGO aus seiner Kindheit und die Programmierung ist auch leicht zu lernen. Würde ich eine Klasse unterrichten, der ich Programmierung beibringen sollte, würde ich auch Mindstorms verwenden. Sehr cool, dass man es sich bei euch kostenlos ausleihen kann.

    1. Hallo mightym, vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass nicht nur wir so begeistert von LEGO Mindstorms und ihrem Potential sind und hoffen natürlich, dass viele (Informatik-)Lehrkräfte diese Potentiale auch (er-)kennen und die Mindstorms nutzen. Viele Grüße aus dem Medienzentrum

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